Sommer 1974. Das Abitur ist geschafft. Das Leben, das vor Mario und seinem Freund Mike liegt, scheint weit und verheißungsvoll.

Mario, Sohn italienischer Gastarbeiter, ist zwischen zwei Welten groß geworden. In der „Großen Fabrik“ verdient er sein erstes eigenes Geld, spart für ein Motorrad und verliebt sich in Barbara. Er will mehr als das, was für ihn vorgesehen scheint – mehr Freiheit, mehr Nähe, mehr Zukunft.

Es ist die Zeit von Armeejacken und langen Haaren, aufgemotzten Mopeds und verrauchten Partykellern, Musik aus dem Kassettenrekorder und dem Traum vom Aufbruch nach Süden. Zwischen Fabrikschicht und Eisdiele, ersten politischen Diskussionen und Nächten ohne Eltern scheinen die Möglichkeiten grenzenlos – als könnte man alles hinter sich lassen, wenn man nur mutig genug wäre.

Als die beiden Freunde schließlich nach Italien aufbrechen, wird aus dem unbeschwerten Sommer eine Zeit der Entscheidung. Freundschaft gerät ins Wanken, Illusionen verlieren ihren Glanz, und Mario begreift, dass Erwachsenwerden heißt, sich selbst zu finden.

Für immer Sommer ist ein leiser Coming-of-Age-Roman über Herkunft und Aufbruch, über erste Liebe und einen Sommer, der sich anfühlt wie ein ganzes Leben.

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