Sommer 1974. Das Abitur ist geschafft. Das Leben, das vor Mario und seinem Freund Mike liegt, scheint weit und verheißungsvoll.

Mario, Sohn italienischer Gastarbeiter, ist zwischen zwei Welten groß geworden. In der „Großen Fabrik“ verdient er sein erstes eigenes Geld, spart für ein Motorrad und verliebt sich in Barbara. Er will mehr als das, was für ihn vorgesehen scheint – mehr Freiheit, mehr Nähe, mehr Zukunft.

Es ist die Zeit von Armeejacken und langen Haaren, aufgemotzten Mopeds und verrauchten Partykellern, Musik aus dem Kassettenrekorder und dem Traum vom Aufbruch nach Süden. Zwischen Fabrikschicht und Eisdiele, ersten politischen Diskussionen und Nächten ohne Eltern scheinen die Möglichkeiten grenzenlos – als könnte man alles hinter sich lassen, wenn man nur mutig genug wäre.

Als die beiden Freunde schließlich nach Italien aufbrechen, wird aus dem unbeschwerten Sommer eine Zeit der Entscheidung. Freundschaft gerät ins Wanken, Illusionen verlieren ihren Glanz, und Mario begreift, dass Erwachsenwerden heißt, sich selbst zu finden.

Für immer Sommer ist ein leiser Coming-of-Age-Roman über Herkunft und Aufbruch, über erste Liebe und einen Sommer, der sich anfühlt wie ein ganzes Leben.

Rhein-Neckar-Zeitung, 22. Juli 2026

Unter der Überschrift „Barbara, die große Fabrik und die rote Kawasaki“ stellt Franz Schneider „Für immer Sommer“ als Roman über Jugend, Freundschaft und das Erwachsenwerden im Ludwigshafen der 1970er-Jahre vor.

„[…] eine rasante Coming-of-Age-Geschichte […]“

Besonders hebt die RNZ die Verbindung von Zeitgeschichte und persönlicher Entwicklung hervor und beschreibt den Roman als Geschichte einer Jugend zwischen Fabrikarbeit, erster Liebe, Freundschaft und der Sehnsucht nach einem anderen Leben.

„[…] manchmal traurig, oft witzig, aber nie langweilig.“

Franz Schneider, Rhein-Neckar-Zeitung, 22. Juli 2026

Die Rheinpfalz, 8. August 2026

Unter der Überschrift „Lebensgefühl der 70er“ stellt Sybille Burmeister „Für immer Sommer“ als Roman über das Erwachsenwerden im Ludwigshafen der siebziger Jahre vor.

„[…] ein zunächst nicht enden wollender Sommer, der abrupt in eine neue Phase des Lebens übergeht.“

Die Rheinpfalz hebt besonders die Verbindung von persönlicher Entwicklung und Zeitkolorit hervor: Schule und Arbeitswelt, erste Sexualität, Freundschaft und die Aussicht auf den lang ersehnten Urlaub in Italien.

„[…] eher eine tragikomische Geschichte eines Protagonisten mit einer schrägen Sicht auf die Welt.“

Dabei seien viele Schauplätze der Region bis heute wiederzuerkennen; der Roman lasse das damalige Lebensgefühl wieder aufleben.

Sybille Burmeister, Die Rheinpfalz, 8. August 2026

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